Es geht weiter Schlag auf Schlag. Am 25. Mai hat sich Vincent das erste Mal allein hingesetzt. Das reicht aber noch nicht, denn wir wollen hoch hinaus. Logische Konsequenz: Seit dem 5. Juni zieht Vincent sich zum Stehen hoch.
Irgendwo dazwischen hat er noch Krabbeln gelernt und das Hinsetzen perfektioniert. Man rennt nun ständig hinter ihm her, weil er auf dem Weg Richtung Steckerleiste, Stromkabel oder Katzenschwanz ist. Existiert irgendwo eine winzige Öffnung – Vincent muss da durch, bleibt stecken, meistens verbunden mit einem herzhaften Gong, weil mit irgendwas Kontakt mit seinem Kopf hatte.
Vorhin habe ich ihn am Katzenbaum erwischt, er war gerade dabei sich daran aufzurichten. Nur versteht er noch nicht, dass er nicht einfach loslassen kann.
Nachtrag, 6. Juni: Gut, einer geht noch, heute morgen hangelte er sich eine Runde durch sein Gitterbett.
Kommentare